Interview mit Markus Müller - Betriebsleiter Griesbacher Mineral- und Heilquellen GmbH -

Markus Müller arbeitet dort, wo andere Urlaub machen: Seit 2016 ist er Betriebsleiter bei der Griesbacher Mineral- und Heilquellen GmbH im idyllischen Kurort Bad Peterstal-Griesbach im Schwarzwald. Durch seine vorangegangenen Tätigkeiten bei diversen Brunnenbetrieben verfügt der gelernte Getränkebetriebsmeister über langjährige Erfahrung im Bereich Mineralbrunnen.

Seit 2016 sind Sie als Betriebsleiter der Griesbacher Mineral- und Heilquellen GmbH tätig. Sind Sie denn selbst ein echter Schwarzwälder?

Markus Müller Ja, ich wurde hier geboren und bin auch im schönen Schwarzwald aufgewachsen.

Welche Aufgaben haben Sie als Betriebsleiter? Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus?

Markus Müller Produktions- und Personalplanung, Qualitätssicherung, Energiemanagement, technische Aufgaben und vieles mehr gehören zu meinem umfangreichen Aufgabengebiet.
Mein Arbeitstag beginnt meistens um sechs Uhr und fängt mit einem Betriebsrundgang durch die Produktion und den Lagerbereich an. Danach steht die Prüfung aller qualitätsrelevanten Untersuchungen – von der Quelle bis zum Fertigprodukt – an, damit die Produktion starten kann. Weiter geht es mit Mitarbeiter- und Lieferantengesprächen, Materialdispositionen, und der Planung von Wartungstätigkeiten der Serviceabteilungen.

Bereits seit 1935 wird in Bad Peterstal-Griesbach das Mineralwasser abgefüllt – ein echter Traditionsbetrieb also! Merkt man das auch heute noch?

Markus Müller Viele Getränkehändler halten uns schon seit Jahrzehnten die Treue und Griesbacher Mineralwasser ist weit über die Grenzen des Schwarzwalds hinaus bekannt. Tradition verbindet sich also mit der Gegenwart. Das spiegelt sich auch bei den Etiketten unserer Griesbacher Produktfamilie wieder.

Das Griesbacher Mineralwasser erhielt bereits das Prädikat „bestes Mineralwasser Deutschlands“. Was zeichnet dieses besonders aus?

Markus Müller Durch den hohen, ausgewogenen Mineraliengehalt ergibt sich ein runder Geschmack im Abgang – das macht es so einzigartig! Das Griesbacher Mineralwasser ist calcium- und magnesiumhaltig. Besonders hervorzuheben ist jedoch der hohe Gehalt an Hydrogencarbonat, was ideal für eine basische Ernährung und der ideale Begleiter zu einem Glas Wein ist. All dies macht es zum „besten Mineralwasser Deutschlands"!

2017 wurden die Griesbacher Mineralwässer von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) zum wiederholten Mal mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Wie wird die konstant hohe Qualität gewährleistet?

Markus Müller Durch unseren hohen Anspruch an die Qualitätssicherung . Wir gehen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und untersuchen alle Produkte entlang der Wertschöpfungskette zusätzlich nach eigenen Standards – chemisch-physikalisch, mikrobiologisch und sensorisch. Tägliche Qualitätskontrollen sowie sehr hohe Hygienestandards sind bei uns unabdingbar!

Mit der Marke Griesbacher verbindet man Gourmet und Genuss. Zu welchen Speisen passt das Mineralwasser denn besonders gut?

Markus Müller Das Griesbacher Mineralwasser schmeckt durch seinen angenehmen Geschmack eigentlich zu allen Speisen. Aufgrund seines hohen Anteils an Hydrogencarbonat ist es ideal für die deftige badische Küche, wie zum Beispiel Sauerbraten mit Knödeln. Dazu empfehle ich einen guten badischen Wein.

Leitungswasser kann in Deutschland bedenkenlos getrunken werden. Warum ist es trotzdem besser, zu Mineralwasser zu greifen?

Markus Müller Um Wasser Mineralwasser nennen zu dürfen, muss es aus einem unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen stammen. Mineralwasser ist ein Naturprodukt und darf in seiner Mineralisation nicht verändert werden. Es ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung benötigt, um in den Verkehr gebracht zu werden. Wenn Sie eine Mineralwasserflasche öffnen, können Sie zu 100 Prozent sicher sein, dass der Inhalt mikrobiologisch in Ordnung ist.

Leitungswasser stammt dagegen meistens aus Oberflächenwasser, zum Beispiel auch aus Seen. Ferner darf Leitungswasser mit über 200 chemischen Substanzen behandelt und aufbereitet werden. Oft wird in einer geringen Menge gechlort, was dem Verbraucher bei Einhaltung eines bestimmten Grenzwertes nicht mitgeteilt werden muss. Der Weg vom Wasserwerk in die Häuser ist zudem nicht unkritisch – wenn zum Beispiel das Wasser zu lange in den Rohren steht oder alte Rohrleitungen zu den Häusern führen oder in den Häusern verbaut sind. Auch ist der Grenzwert in der Mikrobiologie nicht so hoch angesetzt wie es beim Mineralwasser der Fall ist.

2016 wurde mit der Schwarzwald Cola die Griesbacher Limonaden-Range erweitert. Was macht diese so besonders?

Markus Müller Die feine, dezente Kräuternote macht die Schwarzwald Cola so einzigartig im Geschmack – und zu einem echten Trendgetränk. Als regionales Produkt verkörpert sie ein ursprüngliches Stück Schwarzwald. Mein Tipp: Wenn Sie einen Longdrink – zum Beispiel Cuba Libre – mit Cola genießen möchten, tun Sie dies mit Schwarzwald- Cola von Griesbacher. Schmeckt hervorragend!

Im Jahr 2015 feierte die Geschichte der Mineral- und Heilquellen GmbH ihr 80-jähriges Bestehen. Welche Projekte und Herausforderungen werden Sie in den kommenden Jahren anpacken?

Markus Müller Ganz oben auf der Agenda steht die laufende Modernisierung unserer Technik. Ferner haben wir uns zum Ziel gesetzt, jährlich 1,3 Prozent der verwendeten Energie einzusparen. Bauliche Maßnahmen und die SAP-Einführung werden mich in nächster Zeit ebenfalls beschäftigen.


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